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Verhaltenstherapie zielt auf eine Veränderung des gegenwärtigen Verhaltens ab. Im Gegensatz zur Psychoanalyse wird das Aufdecken von unbewussten psychischen Konflikten (die aus der Vergangenheit stammen) nicht zum Ziel erklärt. Die Verhaltenstherapie ist zukunftsgerichtet. Im Mittelpunkt der Behandlung steht dabei, neues Verhalten durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen und Verlernen aufzubauen und damit situationsspezifische Gefühle positiv zu verändern. Der VT-Therapeut orientiert sich vergleichsweise stark an bewährten, klar strukturierten Therapiekonzepten; er gibt konkrete Aufgaben und misst den Fortschritt daran, wie Verhalten, Gefühle oder Denkweisen sich im Sinne der Zielvorgeben verändern. Die Therapiedauer ist i.a. kürzer als bei der Psychoanalyse und dauert meist 20-40 Sitzungen (ggf. 80 Sitzungen). Die Therapie ist kassenärztlich anerkannt (Kosten werden i.a. übernommen). |
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